Was kann ich tun, um Wespen von mir fern zu halten?

Versuchen Sie Lebensmittel und Getränke nicht offen zu halten. Nutzen Sie abschließbare Behältnisse oder geeignete Abdeckungen wie zum Beispiel Netze oder spezielle Abdeckhaupen.

Vermeiden Sie auffällig bunte Kleidung, da diese aufgrund der Farbgebung Blumen ähneln und somit das Interesse der Wespe wecken können.

Vermeiden Sie süßlich duftende Parfüme.

Vermeiden Sie den Tipp zu berücksichtigen, eine andere Futterquelle als Ablenkung mehrere Meter von sich abzulegen. Dies führt eher dazu, dass nach kurzer Zeit mehr Wespen angelockt werden.

Ein Wasserzerstäuber kann unter Umständen helfen. Durch das Zerstäuben von Wasser wird Regen imitiert, dies kann die Wespe zum Wegfliegen animieren. Jedoch ist dies nicht garantiert.

 

Wie verhalte ich mich richtig?

Versuchen Sie ruhig zu bleiben! Jegliches Schlagen könnte die Wespe als Angriff deuten und zum Gegenangriff übergehen. Auch das An- oder Wegpusten einer Wespe sollte unterlassen werden, da das ausgestoßene Kohlenstoffmonoxid Wespen aggressiv machen können.

 

Was kann ich machen, wenn ich gestochen wurde?

Auch hier gilt trotz des Schmerzes Ruhe zu bewahren!

Ein Wespenstich verursacht Schmerzen, eine Schwellung und eventuell einen unangenehmen Juckreiz. Bei Allergikern kann es bei einem Stich im Mund- und Rachenraum zu lebensbedrohlichen Situationen kommen. In der Regel lassen die Beschwerden nach zirka 3-4 Tagen ab.

Nach einem Stich befindet sich das Gift in Ihrem Körper, dieses kann vorsichtig herausgedrückt werden. Ein Aussaugen ist nicht zu empfehlen, da sich das Gift über die Schleimhäute verteilen kann. Hier kann optional ein Saugstempel genutzt werden. Sie können die betroffene Stelle mit heißem (!) Wasser vorsichtig abtupfen. Gegen die Schwellung sollte die Stelle gekühlt werden. Alte Hausmittel wie ein Zuckerwürfel, Zwiebelsaft, Tonerde, Salzwasser sind eine Alternative, um die Beschwerden zu lindern. Auch der menschliche Speichel enthält Enzyme, die auf das Wespengift positiv wirken. Zum Schluss können noch Cremes oder Salben mit Antihistamin aus der Apotheke helfen.

 

Tipp:

Insektenstiche, auch Wespenstiche, können mit Hilfe eines Stichheilers behandelt werden. Ein solcher thermischer Stichheiler erzeugt an der Spitze eine Temperatur von zirka 50 Grad Celsius und zerstört dadurch die Eiweißmoleküle des Giftes. Ein elektrischer Stichheiler gibt in kurzen Abständen kurze Stromstöße ab und wirkt ebenso auf das Gift ein. Die Behandlung ist mit leichten Schmerzen verbunden. Bei Allergikern ist die Anwendung zweierlei vorteilhaft, da einerseits das Gift bekämpft wird und andererseits die allergischen Reaktionen eigendämmt werden. Stichheiler sind in Drogeriemärkten oder in Onlineshops käuflich zu erwerben.

 

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